LYRIK POESIE DICHTUNG

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Bildbeschreibung: WTC2

Ekphrasis: gr. Ek – heraus; gr. phrasis – Ausdruck, Ausdrucksweise
Aachen, 2006-01-22
© 2006 MANFRED H. FREUDE



Nach allen Schwierigkeiten hielten wir die Karten des Louvre Paris in Händen. Stundenlanges Stehen in Warteschlangen und noch einmal eine Gruppe fotografierender Japaner beiseiteschiebend, standen wir vor dem Gemälde.
Unsere Blicke treffen auf eine Szene des Grauens. An der Seite des Bildes ein Schild mit der Aufschrift: Hubert Robert WTC2 11. September 1796. Das Bild datiert auf den 11. September. Aber es fehlt noch eine Jahreszahl. Diese Jahreszahl finden wir auf dem Bild in der rechten, unteren Ecke. Ein Mann ist von einer Zeitung verdeckt. Auf dieser können wir lesen: 11. September 2001. Auf dem Titelblatt weiter abgebildet zwei Fotos, auf dem einen zwei Wolkenkratzertürme vor dem Sonnenlicht und gegenübergestellt ein Foto das dem Trümmerbild des Gemäldes ähnelt. Das Motiv: Ruinen des Grauens; Trümmer in allen Grau-Schwarz-Schattierungen. Im Hintergrund graue Staubwolken und Hochhäuser zu erahnen. Der Mann mit der Zeitung ist der einzige Mensch auf dem Bild. Sonst nur Einsamkeit und Schweigen. Alles Schmerz und Schrecken. Mahnend heben sich Stahlgitter wie Hände. Ein riesiger zerbrochener Grillrost in den staubigen Himmel. Eine Zukunft ist in dem Bild nicht zu erkennen. Es ist die Poesie der Ruinen. Diese Ruinen egalisieren. Setzen die Welt gleich. Gleich mit Blicken der Bildbetrachter. Gleich mit den Blicken des Zeitungslesers auf dem Gemälde, der versucht in dem Blatt eine neue Zukunft zu finden. Ohne Hoffnung. Alles nur Ruinen der Gegenwart und der Zukunft. Jenseits von Anfang und Ewigkeit. Das Paradies? Der Locus anemoenus, sein Arkadien ist fort. Fernab von den Menschen. Am Rande der Erde. Der Blick ist gerichtet auf den Zerfall der Welt. Die Welt dem Zeitungsleser auf dem bild entzogen. Nicht mehr das, nicht mehr die Welt die sie einmal war. Sie ist zwar, aber sie ist gewesen. Das Leben ist aus ihr geflohen. Nur Schwarz und Grau. Das sind die Farben der Zukunft. Die Verwüstung ist anwesend. Die Einbildungskraft zertrümmerte die Gebäude und Wohnungen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden Vermögens der Einbildungskraft vom eigenen Gedächtnis entworfen. Wir denken die Ruinen der vergangenen Kulturen, der Gegenwart, gleich mit in die Zukunft. Dies gilt auch bereits für neu zu errichtende Gebäude. Die Ruinen der Akropolis und des Forum Romanum sind gegenwärtig. Alles was sich türmt ebnet sich ein.
Der Künstler stellte im Bild die Zukunft als gegenwärtige Vergangenheit dar. Wir betrachten die Artefakte aus der Sicht der Zeit.
Das Bild spricht eine einfache Sprache. Die Sprache des Bildes ist die Metapher. Klar erkennen wir das geschehene, ungeheuerliche, das immer wieder kehrende. Den Tod, das Vergängliche. Die Voraussicht des Künstlers, das Vorhersehen.
<> Lasst uns die Helle aus Qualm und Staub erkennen. Furcht und Mitleid wie in Aristoteles Poetik gefordert, wie etwa Jammer und Schauer, sieht man in diesem Bild die Tragödie. Als Betrachter dieses Bildes ist der eingeschlossene Mythos und die Übertragung in die Gegenwart problemlos nachzuvollziehen. Die einfache Umsetzung der Aristotelischen Tragödie ist hier meisterhaft umgesetzt.
- der einfache Handlungsstrang
- der Umschlag von Glück in Unglück
- der Umschlag der auf allgemeine Verfehlung, einem groben Fehler beruht – harmatia – dies lernen wir aus dem Gemälde.
Paradox ein Bild von 1796 ein Ereignis aus dem Jahre 2001 vorwegnehmend. Die Zukunft vorwegnehmend. In der Gegenwart auf die Vergangenheit hinweisend Denkmal von Denkmalen als Ruinen der Zukunft. Poesie der Ruinen. Zeitschleifen. Zauberhafte Betrachtungsweisen
die sich nicht auf den Leinwänden wohl aber in unserer Einbildungskraft abspielen.
Verlassen wir den Louvre und betrachten wir die Gebäude, die Bilder mit anderen Augen.