Hundeessen
Dieser Hund, Chinese Crested Dog, den ich so liebte, dieser kleine Welpenmischling. Dieser schwache Glückshund. So erzählete mir ein Chinese von diesem Glückshund. Diesem Chinese Fo Hund Mischling in unserer Küche. Der am Herd stand und bettelte. Wedelte mit dem Schwanz. Der dachte es gab etwas zu essen. Bis man ihn griff im Genick. Er kam nicht mehr zum Bellen, als man ihm bereits das Fell abzog. Er hatte vier kräftige Schenkel. Die Kinder freuten sich. Verteilten den Braten. Noch einmal sahen wir dem Hund in die Augen. Sie waren erloschen. Vielleicht würde ich ihm ein Gedicht schreiben. Vielleicht ein paar Zeilen für den treuesten Freund des Menschen. Vielleicht schrieb ich einige Zeilen in dennen das Wort Hund vorkommt. Hörte ich noch ein fernes Winseln im Traum vom gedeckten Tisch. Macht nichts, dachte ich, er ist bestimmt lecker. Es war sein Ehrentag. Lecker wie Rheinischer Sauerbraten, Hund Süss-Sauer, vielleicht so wie man Pferdefleisch zubereitet. Der Hund ist für den Menschen. Als ich die Teller ins Speisezimmer brachte, dachte ich das der Hund mir folgt. Wir klefften uns an, wir hatten Stress. Unglück war das Schicksal des Glückshundes. Für ein Jahr sollte es reichen. Das Glück galt nur für Februar. Wir hatten bereits April. Vielleicht hatte aber auch nur der Hund Glück nicht als Hundefutter zu enden. Seine Extremitäten waren mit einer Vorsuppe zubereitet. Die Teile selber waren eingelegt in Rotwein. Wir konnten auch Skorpion am Spies essen, Seepferdchen, Heuschrecken, Maden, Würmer, Kakalaken, Seesterne essen. Ob wohl der Chinese Fo Hund Mischling darüber lachen würde? Totlachen oder nur seine Extremitäten beschnuppern. Ich bin kein Missionar und kein Hundepriester. Kratze auch nicht an irgendwelchen Wohnungstüren. Weder reinzukommen, noch rauszukommen, damit man mit mir einmal Gassi gehen möchte. Ich kann nur sagen, das ich nun eine Leine übrighabe. Wenn ich alleine mit der Leine spazierengehe, alleine über die Straße laufe. Mir ist selbst im Sommer kalt. Mich friert.Ich denke nur an Poesie und welches Gedicht daraus entstehen würde. Das mir den Hund zurückbringt, der zittert. In der morgendlichen Kälte spürte das er nur in meine Träume trat. Folgen wir beide der gleichen Spur. Er wusste immer das er mit mir zufrieden war. Ich hob einen Stock und warf ihn weit von mir. Hol´s, Hol´s Stöckchen. Das rief ich als mein Wecker klingelte.
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